Kein Wachstum um jeden Preis

Sandra Kiss, Verantwortliche Ängelibeck Centrum Niederwangen

Frau Kiss, der Ängelibeck ist seit diesem Jahr neu im Centrum Niederwangen.
Wie ist Ihnen der Start geglückt?

Wir haben die Filliale kurzfristig übernommen, weil der Vorgänger aufhörte. Innerhalb eines Monats wurde entschieden, im Januar sind wir gestartet. Für uns ein absoluter Glücksfall, da wir alles übernehmen konnten und so fast keine Investitionen hatten. Wir haben vor allem am Erscheinungsbild gearbeitet, um das Interieur gemütlicher zu machen. Wir sind zwar immer noch in der Startphase, aber wir haben ein gutes Gefühl.

Wer kauft hier ein?

In der Nähe befinden sich viele Firmen, nun kommt eine neue Überbauung im Ried dazu – der Mix ist bunt; das gefällt uns. Interessant ist, dass unsere Standorte im Berner Umland während der Pandemie sehr gut gelaufen sind, der Umsatz im Stadtzentrum aber stark zurückgegangen ist. Die Chance, im Centrum Niederwangen ein Geschäft zu eröffnen, war deshalb auch eine Möglichkeit für uns, alle Mitarbeitenden weiterzubeschäftigen.

Ist die Bewegung in die Quartiere für Sie eine Strategie für die Zukunft?

Das würde ich so sehen. Wenn wir etwas Neues dazunehmen, wird dies in der Agglomeration sein. Ostermundigen wäre interessant. Unsere Produktion ist in Köniz an der Bläuackerstrasse, auch unsere Filiale beim Ottos läuft sehr gut. Das Ziel muss aber nicht unbedingt sein, immer weiterzuwachsen, mindestens nicht aus meiner Sicht (lacht).

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